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Donnerstag, 8. März 2007

Vista und der Windows Mobile Emulator

So langsam ist es möglich auch Compact Framework Anwendungen unterm Visual Studio 2005 zu erstellen, nachdem das VS 2005 SP1 für Windows Vista verfügbar ist. Die Fehlermeldung, dass wenn ein neues Deviceprojekt erstellt werden soll, man möge doch bitte das Compact Framework 2.0 installieren, obwohl es bereits installiert ist, ist endlich verschwunden.

Hat man diese Hürde ersteinmal genommen und möchte einen Emulator "cradeln", bzw. "in Basisstation" ausführen, so funktioniert dies nicht.
Das Problem liegt darin, dass der Geräteemulator-Manager 1.0 nicht kompatibel mit dem Windows Vista Device Center ist.

Hierfür gibt es eine Lösung. Man läd sich das Windows Mobile 6 SDK hier herunter (leider momentan nur in englisch verfügbar) und installiert dieses mit Adminrechten. In diesem Paket ist der Geräteemulator-Manager in der Version 2.0 (leider auch englisch) enthalten. Dieser ermöglicht dann wieder die Kommunikation des Emulators mit dem Windows Mobile Device Center. Der neue Manager ist kompatibel mit Windows Mobile 5 und 2003 Emulatorimages, so dass auch "ältere" Betriebssysteme verwendet werden können.

Im Allgemeinen lohnt sich in jedem Fall die Nutzung des neuen Geräteemulator-Managers. Dieser soll wesentlich "schneller" sein.

Freitag, 2. März 2007

Windows Mobile 6 SDK (Update)

Wie bereits hier angekündigt, ist das Windows Mobile 6 SDK mittlerweile unter http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=06111A3A-A651-4745-88EF-3D48091A390B&displaylang=en zum Download in englischer Sprache verfügbar.

Welche Neuheiten im SDK enthalten sind, findet man hier.

Samstag, 24. Februar 2007

Windows Mobile Device Center Managed API - Ereignisse für das Anschliessen oder entfernen von Geräten

Es gibt Situationen, dass man auf Ereignisse reagieren möchte, wenn ein Gerät angeschlossen, oder aber entfernt wurde.

Auch hierzu bietet die Windows Mobile Device Center Managed API eine Möglichkeit, die einem das Objekt RapiManager bietet.

Das folgende Beispiel zeigt, wie dies geht. Dadurch, daß bei den Ereignissen zusätzlich auch noch das Device als Parameter übergeben wird, ist es auch möglich auf spezifische Geräte zu reagieren, wenn man (wie in diesem Beispiel) auf den Gerätenamen prüft.

Durch die Ereignisse wird es dadurch möglich zusätzliche Programme auszuführen, wenn dies denn gewünscht wird.
.

using System;
using System.Collections.Generic;
using System.ComponentModel;
using System.Data;
using System.Drawing;
using System.Text;
using System.Windows.Forms;
using Microsoft.WindowsMobile.Rapi;

namespace WindowsApplicationConnection
{
public partial class MainForm : Form
{
private RapiManager manager;
public MainForm()
{
InitializeComponent();

manager = Microsoft.WindowsMobile.Rapi.RapiManager.Instance;
manager.OnDeviceConnect +=
new RapiManager.DeviceChangeEventHandler
(manager_OnDeviceConnect);
manager.OnDeviceDisconnect +=
new RapiManager.DeviceChangeEventHandler
(manager_OnDeviceDisconnect);
}

void manager_OnDeviceDisconnect(object source, DeviceChangeEventArgs e)
{
MessageBox.Show("'" + e.Device.Name + "' wurde getrennt!");
}

void manager_OnDeviceConnect(object source, DeviceChangeEventArgs e)
{
MessageBox.Show("'" + e.Device.Name + "' wurde angeschlossen!");
}
}
}
 

Windows Mobile Device Center Managed API - Welche IP hat mein Gerät?

Manchmal ist es nützlich die IP Adresse des angeschlossenen Gerätes zu erfahren. Ganz einfach ist es, wenn man das angeschlossene Gerät einfach selbst "fragt".

Ist ein Gerät angeschlossen, so erhält man über folgenden kleinen Codeschnippsel bereits die Information:

.

            ...
RapiManager manager = Microsoft.WindowsMobile.Rapi.RapiManager.Instance;
if (manager.Devices.Count > 0)
{

System.Net.IPAddress adress = manager.Devices[0].IPAddress;
Console.WriteLine("IPAdresse: "+adress.ToString());
}
else
{
Console.WriteLine("Kein Gerät angeschlossen");
}

...

Windows Mobile Device Center Managed API - Remote einen Prozess ausführen

Wie Sie bereits hier gesehen haben, ist das erstellen einer Textdatei ganz einfach. Wie wäre es aber, wenn nach dem Erstellen zusätzlich die Datei Remote auf dem Windows Mobile Gerät auch angezeigt wird?


Auch das ist möglich. Die Klasse Microsoft.WindowsMobile.Rapi.CEProcess kann hierzu verwendet werden. Die Nutzung ist ähnlich der, die man bereits vom .NET Framework kennt.


Nach dem Erzeugen eines Objektes vom Typ Microsoft.WindowsMobile.Rapi.CEProcess, wird dessen Eigenschaft StartInfo ein neues Objekt vom Typ System.Diagnostics.ProcessStartInfo übergeben, welches als Parameter die auszuführende Datei und ggfs. zugehörige Kommandozeilenparameter übergeben bekommt.


Der Code sieht somit so aus:


            ...
RapiManager manager = Microsoft.WindowsMobile.Rapi.RapiManager.Instance;
if (manager.Devices.Count > 0)
{
// Erstellen einer Textdatei "tester.txt" auf dem Device
Microsoft.WindowsMobile.Rapi.CEProcess proc = new CEProcess (
manager.Devices[0].Session);
//Für Anzeige mit Pocket Word auf einem Windows Mobile != Smartphone
//proc.StartInfo = new System.Diagnostics.ProcessStartInfo
// (@"\Windows\pword.exe", @"\tester.txt");


// Ansonsten Internet Explorer Mobile
proc.StartInfo = new System.Diagnostics.ProcessStartInfo(
@"\Windows\iexplore.exe", @"\tester.txt");
proc.Start();
Console.WriteLine("'Tester.txt' wird auf dem Device dargestellt.");
}
else
{
Console.WriteLine("Kein Gerät angeschlossen");
}...

Interessanter als Textdateien zu erstellen ist es jedoch CAB-Installationsdateien, respektive CPF-Konfigurationsdateien auszuführen. Hierzu muss lediglich folgende Zeile lediglich geändert werden, wenn die Installationsdatei installation.cab sich unter \ befindet:

.

...
proc.StartInfo = new System.Diagnostics.ProcessStartInfo(@"\Windows\wceload.exe",
" \"\\installation.cab\);

...

Donnerstag, 22. Februar 2007

Komprimieren under Windows CE und Windows Mobile

Wenn man mit Geräten arbeitet, dessen Speicher begrenzt ist, achtet man auf jedes Byte. Das eine oder andere lässt sich mittels Komprimierung sparen.
Für diesen Zweck gibt es nun auch eine Bibliothek, mit jener sich Daten unter Windows CE und somit auch unter Windows Mobile kompimieren lassen: zlib Compression Library 1.2.3 for Windows CE von OpenNETCF, welche bereits durch ihre .NET Compact Bibliothek "Smart Device Framework" bekannt sind.
Die Bibliothek ist als Sourcecode- und Binärpaket für native Entwickler erhältlich und steht unter der Shared Source License. Für Entwickler mit dem .NET Compact Framework steht zusätzlich ein managed Wrapper zur Verfügung.

Als Alternative hierzu sei auch noch die SharpZipLib erwähnt, welche ebenfalls unter dem .NET Compact Framework eingesetzt werden kann und unter der GPL steht.

Sonntag, 18. Februar 2007

.NET Micro Framework SDK erschienen

Kaum ist man ein paar Tage weg, so ist man nicht mehr aktuell.
Während ich auf der VSOne eine Session zum Thema "Nicht alles, was klein ist, ist 'Mobile'" u.a. über das .NET Micro Framework sprach, ist es auch schon erschienen.

Es kann von hier bezogen werden. Auch Ankündigungen verschiedener Hardwarehersteller werden wohl in den nächsten Tagen folgen.

Auf der kommenden BASTA!, welche in Frankfurt Mörfelden stattfindet, wird Frank Prengel von der Microsoft Deutschland GmbH hierzu am 27.02.2007 um 14:15 eine Session ".NET meets Hardware: Das Microsoft .NET MicroFramework" halten. Diese kann man nur empfehlen.

Freitag, 16. Februar 2007

Windows Mobile 6 SDK

Da Geräte in den kommenden Wochen bereits mit Windows Mobile 6 ausgestattet sein sollen, fehlt aktuell noch das zugehörige Windows Mobile 6 SDK. Dieses soll am 1. März erscheinen.
Welche neuen und geänderten Funktionen im Betriebssystem und im SDK enthalten sein sollen, erfährt man in diesem englischen Whitepaper, welches ich wirklich jedem mobilen Entwickler empfehlen kann.

Dienstag, 6. Februar 2007

Windows Mobile Device Center Managed API - Registry auslesen

Mit der neuen API lässt sich auch die Registry bearbeiten. Die folgende Konsolenanwendung zeigt, wie sich aus einem Windows Mobile 5 Smartphone die Besitzerinformationen auslesen lassen. Hierzu muss ein neues Konsolenprogramm im Visual Studio 2005 erstellt werden, welchem erneut die Referenz zur Assembly Microsoft.WindowsMobile.RAPI hinzugefügt werden muss. Diese befindet sich im Ordner %Windows%\WindowsMobile.


using System;

using System.Collections.Generic;

using System.Text;

using System.IO;

using Microsoft.WindowsMobile.Rapi;



namespace ConsoleRegistryRead

{

class Program

{

static void Main(string[] args)

{

try

{

if (RapiManager.Instance.Devices.Count<=0)

{

Console.WriteLine("Verbindung kann nicht hergestellt werden,"+

"da kein Gerät mit dem Computer verbunden ist.");

return;

}

CERegistryKey currentuser = CERegistry.CurrentUser
(RapiManager.Instance.Devices[0].Session);

// Wenn keine Besitzerinformationen existieren,

// dann existiert auch der Unterschlüssel 'Owner' nicht

if (currentuser.OpenSubKey("ControlPanel").OpenSubKey("Owner") != null)

{

// Bei dem abgefragten Feld handelt es sich um ein Bytearray,

// in dem alle Informationen zugleich abgelegt sind

string ownername =

(string)currentuser.OpenSubKey("ControlPanel").OpenSubKey
("Owner").GetValue("Name");

string owneremail =

(string)currentuser.OpenSubKey("ControlPanel").OpenSubKey
("Owner").GetValue("E-mail");

if (ownername == null)

{

Console.WriteLine("Keine Besitzerinformationen vorhanden.");

return;

}

Console.WriteLine("Besitzerinformationen:");

Console.WriteLine("======================");

Console.WriteLine("Name: " + ownername);

Console.WriteLine("E-Mail: " + owneremail);

}

else

Console.WriteLine("Es wurden keine Besitzerinformationen gesetzt.");

Console.ReadLine();

}

catch (RapiException re)

{

Console.WriteLine("Beim Herstellen einer Verbindung ist ein Fehler
aufgetreten!\n"
+

re.Message);

Console.ReadLine();

}



}

}

}

Freitag, 2. Februar 2007

Windows Mobile Device Center Managed API - Textdatei erstellen

Direkt eine Textdatei mit der OpenNETCF.Desktop.Communication Assembly zu erstellen, war leider nicht möglich.

Die neue verwaltete API des Windows Mobile Device Centers hingegen bietet diese Möglichkeit. 

So erstellt das folgende Beispiel nach einer Prüfung, ob ein Gerät vorhanden und angeschlossen ist, eine Textdatei. Besteht diese bereits, so wird diese vorher gelöscht.

Hierfür ist es notwendig die RapiManager-Instanz zu nutzen, damit auch eine gültige Session des angeschlossenen Gerätes bezogen werden kann, um somit erfolgreich das richtige Gerät zu referenzieren.

Damit dieses Beispiel natürlich funktioniert muss die Referenz zur Assembly Microsoft.WindowsMobile.RAPI hinzugefügt werden, welche sich im Ordner %Windows%\WindowsMobile befindet.

using System;
using System.Collections.Generic;
using Microsoft.WindowsMobile.Rapi;

namespace WindowsApplicationTest
{
static class Program
{
[STAThread]
static void Main()
{
RapiManager manager = Microsoft.WindowsMobile.Rapi.RapiManager.Instance;
if (manager.Devices.Count > 0)
{
Microsoft.WindowsMobile.Rapi.IO.CEFileInfo info = new
Microsoft.WindowsMobile.Rapi.IO.CEFileInfo(@"\tester.txt",
manager.Devices[0].Session);
if (info.Exists) info.Delete();
Microsoft.WindowsMobile.Rapi.IO.CEStreamWriter sr = info.CreateText();
sr.WriteLine("Hello managed RAPI".ToCharArray());
sr.Flush();
sr.Close();
Console.WriteLine("Datei erstellt.");
}
else
{
Console.WriteLine("Kein Gerät angeschlossen");
}
}
}
}

Windows Mobile Device Center Managed API - Übersicht

Wie bereits berichtet steht der Nachfolger von Active Sync, das Windows Mobile Device Center, seit gestern als x86 und als x64 Version zum Download bereit.

Im Ordner "\Windows\WindowsMobile" findet man den zugehörigen Ordner, worin sich 4 Assemblies befinden:

  • Microsoft.WindowsMobile.DeviceCenter : Bietet Zugriff auf die vom Device Center verwendeten Masken und Dialoge
  • Microsoft.WindowsMobile.DeviceManager : Bietet Zugriff auf die verwendete Synchronisationsengine
  • Microsoft.WindowsMobile.Common : Enthält allgemeine Hilfsklassen und Strukturen
  • Microsoft.WindowsMobile.RAPI : Stellt die Remote API (RAPI) dar, mit welcher u.a. Aktionen auf dem Gerät ausgeführt werden können.

Zu diesen Assemblies gibt es aktuell jedoch noch keine Information. Also muss man sich selbst einarbeiten. Aus diesem Grund werden an dieser Stelle einige Samples zum Einstieg erscheinen.

Ältere Programme, welche die RAPI von ActiveSync 4.2 oder früher verwenden (OpenNETCF.Desktop.Communication) funktionieren weiterhin, da aus Kompatibilitätsgründen sich eine rapi.dll im System32 befindet.